Abschlussarbeit

Swiping in any direction? Eine empirische Untersuchung der Auswirkungen der Swiping-Richtung auf das Konsumentenverhalten

Steckbrief

Eckdaten

Lehrstuhl:
Lehrstuhl für Marketing
Niveau:
Bachelor; Master

Betreuer

Mit einem prognostizierten globalen Umsatz von 7,39 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 (Statista, 2022) ist das Online-Retailing weiterhin ungebremst auf dem Vormarsch. Durch die zunehmende Verbreitung von Tablets und Smartphones verlagern sich die herkömmlichen Schnittstellen zudem vermehrt von Computermäusen zu Touchscreens, wodurch sich neue Möglichkeiten der Interaktion mit dem Screen sowie den angezeigten Objekten ergeben. Eine vor allem durch soziale Medien weit verbreitete Geste, die auch in der Produktpräsentation immer mehr eingesetzt wird, ist die des Swipens. In der Praxis findet man verschiedene Produktpräsentationen, die einen Einfluss auf die Wahrnehmungen und das Verhalten von Konsumenten haben können. Während ZARA seine NutzerInnen nach oben swipen lässt um weitere Produktbilder zu betrachten, swipen KundInnen von H&M nach links.

Aus wissenschaftlicher Perspektive ergeben sich dazu die spannende Fragestellungen, wie beispielsweise ob das vertikale Swipen (nach oben vs. nach unten) oder das horizontale Swipen (nach links vs. nach rechts) einen Einfluss darauf hat, wie Konsumenten Produkte wahrnehmen und ob es Unterschiede im Kaufverhalten gibt. Fraglich ist beispielsweise auch, ob dieser Effekt über verschiedene Produktkategorien hinweg besteht.

Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen der Swiping-Richtung auf die Wahrnehmung und das Verhalten von Konsumenten in einem Labor-Experiment zu untersuchen, um in der Folge Handlungsempfehlungen für Unternehmen ableiten zu können. Da im Rahmen der Arbeit eine App programmiert werden sollte, sind grundlegende Programmierkenntnisse von Vorteil.

Bitte fügen Sie Ihrer Anfrage ein kurzes Motivationsschreiben Ihrer Bewerbung bei (garbas@time.rwth-aachen.de).

Keywords: Produktpräsentation; App Design; Konsumentenverhalten; Onlinehandel; Psycholigisches Eigentum